CDU-Stadtverband Kehl setzt Dialog in Neumühl fort

23.10.2023

CDU-Stadtverband Kehl setzt Dialog in Neumühl fort
CDU-Stadtverband Kehl setzt Dialog in Neumühl fort

Die zweite Ortschaftstour des CDU-Stadtverbands Kehl führte kürzlich nach Neumühl, wo die Gruppe von Vorstandsmitgliedern und Kandidatinnen und Kandidaten für die nächsten Kommunalwahlen von Ortsvorsteher Fritz Vogt am Dorfbrunnen empfangen wurde.


Wie bereits einige Wochen vorher war das Ziel des Besuchs, in einen direkten Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern zu treten, um deren Anliegen und Wünsche zu erfahren.

Ortsvorsteher Fritz Vogt informierte über die Anliegen der Gemeinde, darunter die Sanierung der Mehrzweckhalle aus dem Jahr 1975 und der Schule von 1965, die jetzt die Hector-Kinderakademie beheimatet. Ebenso erklärte er, dass der barrierefreie Zugang zum Rathaus und die Parkmöglichkeiten für Besucher und Verwaltung Priorität haben.

Ein Einwohner erkundigte sich nach dem Zustand des Kindergartens und dessen Erweiterung. Hier verwies Ortsvorsteher Vogt an die evangelische Kirchengemeinde, die als Träger für die Planungen zuständig sei. Der Ortschaftsrat unterstützt jedoch die Erweiterung des Kindergartens, wo möglich.
Die Frage nach der Beleuchtung des Radwegs über die B28- und Kinzigbrücke in Richtung Schulzentrum und möglichen Ausnahmeregelungen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit blieb laut Ortsvorsteher-Stellvertreter Reiner Denz durch die Verwaltung unbeantwortet, da diese auf das baden-württembergische Naturschutzgesetz hinwies, nach dem "Eingriffe in die Insektenfauna durch künstliche Beleuchtung im Außenbereich zu vermeiden" seien.

Die Verkehrssituation an der Tankstelle wurde ebenfalls angesprochen, doch Ortsvorsteher Vogt konnte hier nur auf die Verkehrsbehörde verweisen, nach der es keine verkehrsrechtlichen Möglichkeiten gibt, den Rückstau zu minimieren.

In der Diskussion über das entstehende Umspannwerk zwischen Neumühl und Kork und seine Auswirkungen auf die Anwohner durch Elektro-Smog wurde auf die entsprechenden Genehmigungsverfahren verwiesen.

Zur Frage nach der in der Presse und im Ortschaftsrat angekündigten kombinierten Lärmschutz- und Photovoltaik-Wand entlang der B28 gab Vogt an, dass Fortschritte gemacht wurden, aber die Realisierung noch in weiter Ferne liegt.

Die CDU-Delegation mit dem Vorsitzenden Heinz Haag und dem stellvertretenden Vorsitzenden Willy Kehret bedankte sich bei Ortsvorsteher Fritz Vogt und den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern für den konstruktiven Austausch und die offenen Gespräche. Die Anliegen und Ideen der Bürgerinnen und Bürger werden in die zukünftige politische Arbeit einfließen, um gemeinsam an einer positiven Entwicklung der Stadt und der Ortschaften zu arbeiten.